Länder- und Städte-Marathons – Projektübersicht [Update 4]

Nachfolgend biete ich eine Übersicht über die bereits veranstalteten und die schon ausgeschriebenen bzw. noch geplanten LSM-Projekte:

LSM # 00102.02.2014 (= Tag des 18. Kieler Drei-Leuchttürme-Laufs) – Elmshorn: 1. Sibirien Marathon – 59 Runden auf Waldwegen um einen idyllischen See auf dem Gelände des am 11.05.1900 eröffneten Ausflugslokal – Ausschreibung auf diesem Blog, Ergebnisse hier – Veranstalterbericht hier  – 14 Anmeldungen, 12 Starter, 12 Finisher (9 M + 3 W) – Sieger: Falko Haase (Hamburg) 3:51:04 h; Siegerin: Cornelia Feurich (Hamburg) 5:06:31 h.

LSM # 00202.03.2014Sommerland-Grönland: 1. Grönland Marathon – Start Buswende im Ortszentrum, Pendelstrecke auf Geh-/Radwegen – Ausschreibung auf diesem Blog, Online-Anmeldung hier  – Veranstaltungsgenehmigung wurde telefonisch erteilt.

LSM # 00???.??.201? (= Vortag des BMW Berlin Marathons) – Berlin: 1. FEM Berlin Marathon – Start Kurfürstendamm (Strecke muss noch weiter ausgearbeitet werden) – Ausschreibung ist vorbereitet – Strecken- bzw. Veranstaltungsgenehmigung ist beantragt

LSM # 00???.??.2015 – Elmshorn: 2. Sibirien Marathon – 59 Runden auf Waldwegen um einen idyllischen See auf dem Gelände des am 11.05.1900 eröffneten Ausflugslokal – Ausschreibung folgt

1 Kommentar 16.1.14 22:21, kommentieren

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LSM # 002 – 1. Grönland Marathon am 02.03.2014 – Streckeninformation

Die Strecke des 1. Grönland Marathons am 02.03.2014 wurde von mir am 22.02.2014 endlich vermessen. Danach ergeben sich 20 Runden.

Jede Runde beginnt im Ortszentrum von Grönland an der Bushaltestelle.

Von dort führt die Strecke auf dem Gehweg bis zur Grundstücksgrenze des östlichsten Hauses, ca. 4-5 Meter vor dem östlichen Ortsschild.

Dort wird gewendet, und nun geht es wieder zurück, vorbei an der Bushaltestelle und dem Verpflegungspunkt sowie auch vorbei am westlichen Ortsschild auf das grönländische Terrain außerhalb des Ortes.

Der westliche Wendepunkt befindet sich genau unter der Strom-Überlandleitung. Von hier geht es dann wieder zurück zum Start/Ziel.

28.2.14 08:06, kommentieren

LSM # 002 – 1. Grönland Marathon am 02.03.2014 – Medaillen eingetroffen!

Die Medaillen für den 1. Grönland Marathon am kommenden Sonntag, dem 02.03.2014, sind am heutigen 27.02.2014 eingetroffen.

27.2.14 18:57, kommentieren

LSM # 002 – 1. Grönland Marathon am 02.03.2014 – Ausschreibung

Hiermit schreibe ich den 1. Grönland Marathon am Sonntag, dem 02.03.2014, aus. Dieser "FEM-Länder-Marathon" findet auf einer asphaltierten Pendelstrecke (Fuß-/Radweg) in Sommerland-Grönland statt. Die Veranstaltungsgenehmigung liegt vor.

Start/Ziel: 25358 Sommerland-Grönland, Bushaltestelle in der Ortsmitte

Termin: Sonntag, 02.03.2014, 10.00 Uhr

Strecke: asphaltierte Pendelstrecke (Fuß-/Radweg) in Sommerland-Grönland (Details folgen)

Rundenlänge: wird noch vermessen

Veranstalter: Fun & Erlebnis Marathons, Christian Hottas, 22393 Hamburg

Startgeld: EUR 12,00 pro Marathon, zahlbar nach Online-Anmeldung auf das Konto Christian Hottas, Nr. 0107327889 bei der Ärzte- und Apothekerbank, BLZ 300 606 01 (IBAN DE73 3006 0601 0107 3278 89, BIC DAAEDEDDXXX). Erst nach Startgeldeingang ist der Meldevorgang abgeschlossen und der Startplatz sicher.

Teilnehmerlimit: 50 Teilnehmer/innen

Anmeldung: ausschließlich online über http://my4.raceresult.com/details/index.php?eventid=18379&lang=de

Meldeschluss: Sonntag, der 23.02.2014, 24.00 Uhr oder bei Erreichen des Teilnehmerlimits, Nachmeldungen sind (soweit das Teilnehmerlimit nicht erreicht ist) nur bis zum 28.02.2014 (24.00 Uhr) gegen 5,00 Euro Aufpreis möglich, zudem besteht kein Anspruch auf Medaille mehr. Meldet euch also bitte rechtzeitig an!

Verpflegung: Wasser, Zitronen- oder Apfeltee, Cola, Kuchen, Weingummi, Rosinen, Salzstangen etc. (Änderungen vorbehalten)

Auszeichnungen: Urkunden und Ergebnislisten werden als pdf-Files über die o. a. Anmeldeplattform bereitgestellt, Medaillen (letztere nur bei fristgerechter Voranmeldung)

Zeitlimit: 6.30 Stunden plus Toleranz

Haftung: Der Veranstalter übernimmt für Unfälle und Verletzungen aller Art sowie Diebstahl oder sonstige Schäden keine Haftung.

Umkleidemöglichkeiten sowie Duschen sind vor Ort leider nicht verfügbar!

25.1.14 11:43, kommentieren

LSM # 001 – 1. Sibirien Marathon am 02.02.2014 – Bericht Elmshorner Nachrichten

Elmshorner Nachrichten vom 05.02.2014, Seite 24 (Lokalsport)

20.2.14 11:05, kommentieren

2. Sibirien Marathon voraussichtlich Anfang Februar 2015 – Vorankündigung

Nach dem überaus positiven Feedback zum 1. Sibirien Marathon (LSM # 1) am 02.02.2014 – und zwar sowohl seitens der Teilnehmer, seitens unserer Gastgeber (der Familien Thormählen und der Gaststätte), und seitens des Publikums – stehen alle Zeichen auf Wiederholung dieser Veranstaltung.

Der 2. Sibirien Marathon wird voraussichtlich wieder Anfang Februar stattfinden. Möglicherweise erneut am selben Tag wie der Kieler Drei-Leuchttürme-Lauf und somit als Alternative zu diesem, möglicherweise aber auch an einem anderen Termin, um die Kieler Stammgäste nicht zu einer „entweder-oder-Entscheidung“ zu zwingen.

3.2.14 23:01, kommentieren

LSM # 001 – 1. Sibirien Marathon am 02.02.2014 – Veranstalterbericht

Es gibt viele nette Schlagzeilen, mit denen man den 1. Sibirien Marathon beschreiben könnte, mit dem „Fun & Erlebnis Marathons“ am Sonntag, dem 02.02.2014, seine jüngste Themenserie „Länder- und Städte-Marathons“ eröffnete: „Wochenend-Ausflug zum 1. Sibirien-Marathon“, „NATO marschiert in Sibirien ein“ (Christian Pflügler ist Oberstleutnant in einem NATO-Stab) oder „Sibirische Impressionen und Gastfreundschaft“ wären nur ein paar davon.

Auch die zahlreichen Eindrücke, die nach den 59 kurzweiligen Runden auf Trails bzw. Parkwegen hängen blieben, müssen erst einmal in Ruhe sacken und sortiert werden. Unstrittig ist, dass dieser 1. Sibirien-Marathon nur Gewinner hatte:

Der Veranstalter und die 12 Teilnehmer wurden von den Gastgebern Annette Thormählen und Heike Thormählen und ihren Familien außerordentlich herzlich willkommen geheißen und nach dem Lauf super bewirtet. Die Gastgeber selbst und alle Familienmitglieder (die sich zum Start vollständig eingefunden hatten, die jüngste Tochter lief sogar ein Stück mit!), freuten sich über diese ganz besondere Attraktion für Sibirien, und die Festgäste in Sibirien hatten den ganzen Tag über immer wieder zusätzlichen Gesprächsstoff.

Wie bereits vor zwei Wochen auf der Rückreise vom 5. Dr. Nielsen Vinterhygge-Marathon besprochen, wollten Rainer Pufahl, Peter Wieneke und ich gemeinsam mit Rainers Auto von Sasel aus anreisen. Peter sagte um 7:37 Uhr jedoch (genauso wie Jan Waltmans am Vortag) krankheitsbedingt per Mail ab, so dass Rainer und ich uns halt zu zweit auf den Weg machten.

Als wir um 9:00 Uhr – eine Stunde vor dem Start – in Sibirien eintrafen, war Christian Pflügler (Münster) bereits dabei, seine EDV-Anlage und sein Chip-System zur Rundenerfassung und -zählung aufzubauen. So nach und nach trafen auch alle Teilnehmer ein: Insgesamt waren wir 12 Läufer/innen aus 5 Bundesländern (Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen).

Unser Start- und Zielpunkt sowie Verpflegungsstand befand sich direkt am Kassenhäuschen der (jetzt im Winter geschlossenen) Minigolfanlage an der Südseite Sibiriens, direkt neben dem Haupteingang der Gaststätte und nur durch eine Anliegerstraße vom geräumigen, aber den ganzen Tag über absolut vollen Parkplatz getrennt.

Nach rund 50 Metern bogen wir gen Norden ab und erreichten über einen kleinen Anstieg das Ostufer eines idyllischen, zugefrorenen Sees, den wir nun – meist sehr ufernah – umrundeten. Im Südwesten des Areals stießen wir dann wieder auf den Gehweg, der uns an der Vorderseite (Südseite) der Gaststätte und am Parkplatz entlang zum Rundenende brachte.

Nach einigen letzten kurzen Informationen wurden wir von unseren Gastgebern, den Thormählens, auf den 723,8 Meter langen Rundkurs auf dem „Territorium“ Sibiriens geschickt. Zu laufen waren dabei im Gegenuhrzeigersinn 59 Runden, die sich auf 42,704 km addierten.

Das Tempo der ersten Runde war schon einmal fulminant...

An der Spitze blieb es das auch während der nächsten rund 1 ½ Stunden: Tammo Seemann führte das Feld an; rund 50 Meter dahinter folgten Frank Tschersich (der bereits am 12.01.2014 auf Kaltehofe bei FEM gelaufen war) sowie Falko Haase. Diese Konstellation variierte zunächst nur wenig...

Aufregend war es zunächst in einem ganz anderen Bereich: Christian Pflügler schlug nämlich plötzlich Alarm, weil die elektronische Rundenzählung nicht zu funktionieren schien. Da war VP-Chef Manfred Hopp, als langjähriger HSV-Edelfan krisenerprobt und durch nichts zu erschüttern, sofort parat und sprang mit manueller Rundenzählung auf den vorsorglich dafür präparierten Protokollbögen ein.

Doch Christian wollte sich so schnell nicht mit einem EDV-Ausfall abfinden. Nach einem Reset und veränderter Einstellung der Anlage sowie Neuausrichtung der beiden Messantennen funktionierte das System fehlerfrei, so dass Christian nach rund 30 Minuten die Verfolgung seiner Konkurrenten aufnehmen konnte. Lediglich vom Beginn des Laufes fehlten bei jedem Teilnehmer 1-2 Runden, die sich anhand der Rundenzeiten jedoch nach dem Lauf abgleichen ließen.

Glück für Manfred, der so einen deutlich ruhigeren Tag verlebte, als dies mit manueller Zählung der 826 Runden der Fall gewesen wäre!

Glück auch für uns Läufer, die schon mal ein potentielles Problem weniger hatten!

Glück auch, dass das Wetter mit spielte: Von unserer Ankunft bis zur Abreise gab es in Sibirien keinerlei Bewölkung, sondern vielmehr Sonnenschein pur. Lediglich während der ersten 2-3 Runden stand die Sonne noch so tief, dass ein Teil der sibirischen Strecke noch im Schatten der umgebenden Bäume lag.

Bei Temperaturen zwischen +3 und +5 °C tauten die Wege immer weiter auf, so dass sich nach und nach die Trailabschnitte im Norden und Westen immer matschiger präsentierten. Das gab mir die Chance, meine zu Jahresbeginn „in Dienst“ gestellten Trailschuhe erstmals so richtig einzusauen...

An der Spitze des Feldes, die wir bei den Überrundungen ja regelmäßig sahen, fiel zunächst Frank dem hohen Anfangstempo zum Opfer. Wenig später musste dann auch Tammo, der vor zwei Wochen wegen eines schweren Infektes sogar ganz ausgefallen war, zurückstecken, und damit war spätestens jetzt der Weg für Falko frei.

Falko, der bei seinen sechs Teichwiesen-Starts bislang noch ungeschlagen ist, demonstrierte einmal mehr, wie konstant er selbst auf den letzten Runden sein Tempo halten kann. So siegte er dann überlegen in 3:51:04 h.

Als er jubelnd ins Ziel lief, hatte sich unsere Gruppe gerade so eben vor der 25. Überrundung gerettet...

Tammo und Frank indessen mussten sichtlich mehr kämpfen und sich noch einige Runden lang weiter quälen, wobei Tammo schließlich in 4:18:26 h Zweiter wurde und Frank in 4:31:35 h noch Rang 3 retten konnte.

Thomas Pielke, der aus Kummerfeld gerade einmal 15 km Anreiseweg hatte, also fast Heimvorteil hatte, andererseits jedoch als einziger Läufer im vorderen Feld bereits am Vortag an den Teichwiesen bei deutlich schlechterem Untergrund (Schnee, Eis und Regen darauf) schon Marathon gelaufen war, lieferte nämlich bei seinem schon 10. (!) Marathon 2014 ebenfalls eine sehr konstante Leistung ab. Er rückte immer näher an Frank heran und kam in 4:37:36 h nur gut eine Runde nach Frank als Vierter ins Ziel.

Bei den Frauen hatte rund 3 ½ Stunden lang Beate Gröhn vor Cornelia Feurich geführt, wobei der Abstand zwischen beiden stets sehr eng blieb und es zu keiner Überrundung kam. Als Beate dann Probleme bekam, zog Cornelia, die ebenfalls am Vortag an den Teichwiesen gelaufen war, vorbei und verbuchte bei ihrem schon 12. Marathon 2014 in 5:06:31 h einen weiteren Frauensieg vor Beate, die diesmal in 5:13:20 h Zweite wurde und Gesamtrang 6 belegte.

Bodo Makuszies, der weitgehend sein eigenes Rennen gelaufen war und sich aus allen Positionskämpfen heraus gehalten hatte, wurde in 5:27:34 h Tagessiebter.

Der Rest des Teilnehmerfeldes lief wieder einmal mehr miteinander als gegeneinander:

Rainer Pufahl, der rund zwei Runden nach Bodo in 5:38:41 h Achter wurde, hatte sich zumindest zwischendurch dem „back of the pack“ angeschlossen.

Christian Pflügler, in 6:19:15 h Neunter, hatte nach seinem „Sieg über die EDV“ zunächst Tempo gemacht und den Rückstand zum Hinterfeld egalisiert, blieb dann jedoch immer wieder klönend hier hängen und konnte sich nur noch sporadisch zu dem einen oder anderen Terrain-, gleich Runden-Gewinn aufraffen.

Christian absolvierte hier in Sibirien übrigens seinen 100. reinen Marathon (inklusive seiner Ultramarathons war es sein 172. M/U) und erhielt im Ziel von Rainer, der bereits umgezogen war, die entsprechende Urkunde des 100 Marathon Clubs. Herzlichen Glückwunsch, Christian!

Rosemarie von Kocemba hatte sich anfangs zwei Runden Vorsprung auf Günter Heyer und mich heraus gearbeitet, blieb jedoch dann ebenfalls bei uns hängen und absolvierte ihre restlichen Runden plus sogar eine Zusatzrunde zusammen mit dem „Kaleu“ und mir.

Erst als wir ihr in unserer vorletzten Runde erklärten, wir beide müssten noch knapp zwei Runden; sie, die sie uns zweimal überrundet hatte, müsste also noch knapp vier Runden, wurde sie plötzlich stutzig und fragte etwa 50 Meter später, ob es sein könne, dass sie gerade eben eigentlich im Ziel gewesen sei.

So war es, und zwar hatte sie in 6:33:08 h Tagesrang 8 geholt. Leider verweigerte sie dann jedoch eine zweite Zusatzrunde, so dass der Kaleu und ich die Strecke dann während unserer Schlussrunde ganz für uns hatten, ehe auch wir in 6:47:14 h finishten.

Den Abbau sowohl meiner als auch Christians Ausrüstung managten wir rasch gemeinsam, ehe wir in der Gaststätte zum gemütlichen Anschlussprogramm übergingen. Eigentlich hatte ich mit Annette und Heike Thormählen nur etwas Kaffee und Kuchen für die Finisher besprochen, doch stattdessen gab es leckeren Kuchen satt, dazu ein kaltes und ein warmes Büffet und auch alle sonstigen Getränke auf Kosten des Hauses!

Wir fühlten uns wie im Schlaraffenland und genossen diese nette und herzliche Gastfreundschaft und den aufmerksamen Service.

Gemeinsam mit Tammo, der hier schon etwas länger saß, aßen und klönten wir, ließen uns von Siegfried Konjack, dem langjährigen früheren Pressereferenten des SHLV und Veranstaltungssprecher des Hamburg- und des Helgoland-Marathons, sowie seiner Frau Inge interviewen und konnten uns nicht aufraffen...

Inzwischen waren wir längst die letzten Gäste.

Irgendwann fiel dem Kaleu ein, dass seine Christa im „Heimathafen“ Friedrichsort auf ihn wartete, und da brach Rosi gleich mit auf. Und so blieb auch Rainer, Tammo und mir nichts anderes mehr übrig, als uns nett zu bedanken, uns zu verabschieden und ebenfalls heimzufahren...

Fazit: Sibirien ist gar nicht so weit weg von Hamburg und auch gar nicht so kalt, wie immer gemeinhin behauptet wird. Und schön und gastfreundlich ist es dort auch. Und da auch die Thormählens mit uns sehr zufrieden zu sein schienen, wird es kaum zu vermeiden sein, 2015 zu einem 2. Sibirien Marathon wieder zu kommen.

Bei ebay würde es heißen: „gerne wieder“.

3.2.14 22:47, kommentieren